Plastic Bomb Review

Rezension von „protokumpel – irgendwas kann jeder“ im Plastic Bomb Fanzine
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Hört sich an wie ne ziemlich poppige Mischung aus späten GOLDENEN ZITRONEN (wegen ähnlicher Experimente hinsichtlich der Vermengung von Elektro, Hip Hop und Punkrock und ihrer Wirkung auf den unbedarften Hörer), GRUPPE 80 (von wegen Neue Deutsche Welle Einlauf) und weniger politischen EGOTRONIC (wegen der „grobmotorischen Elektroschraubereien“ und so). Wer noch nicht aufgehört hat zu lesen, dem sei gesagt dass das Ganze zusätzlich noch mit Sounds unterlegt wurde, welche die 2 PROTOKUMPEL durch das „virtuelle Zerlegen ihrer Punkrock-Plattensammlung“ gewonnen haben (was die ganze Schose für mich um einiges zu- und eingängiger macht). Das ein oder andere Riff wird in der Tat selbst überzeugten Diehard-Retro-Puritaner-Punkrock-Elektro-Vermeidern seltsam vertraut verkommen (und eventuell sogar von vorneherein milde & gnädig stimmen). Leute die in ihren Infos ihre Musik als post-postmodern bezeichnen riechen aber schon irgendwie verdächtig nach Uni. Manche Sachen wie beispielsweise „Binär“ haben durchaus ein gewisses Hitpotential. Könnte ich mir gut vor oder nach TREND als Song im 1 LIVE Kultkomplex oder ähnlich gelagerten Sendungen vorstellen. Humor scheinen die PROTOKUMPEL auch zu haben. Kommen übrigens aus Berlin und sind deshalb vielleicht auch sowat wie GOLDENE ATZEN für intellektuelle Kunststudenten mit Punkwurzeln. -Basti-

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